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ZIS II Förderglossar - Teil B

Soziale Stadt (Aktionsfonds und Projektfonds) für Fördernehmer

Dieses Förderglossar soll Fördernehmern wie Förderstellen bei der Umsetzung des Programms Soziale Stadt unterstützen. Es ist bei Förderungen gemäß der Verwaltungsvorschrift über die Gewährung von Fördermitteln im Programm Soziale Stadt (VV SozStadt 2014) zu berücksichtigen.

Das vorliegende Förderglossar erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern wird regelmäßig ergänzt und aktualisiert.

Die Informationen dieses Verzeichnisses wurden nach bestem Wissen recherchiert und zusammengestellt. Die Inhalte geben Auskunft über den derzeitigen bekannten Stand. Eine Haftung ist ausdrücklich ausgeschlossen. Wir sind offen für Anregungen aus der alltäglichen Praxis, sofern sie nicht im Gegensatz zu den grundlegenden Förderrichtlinien stehen. Die archivierten Versionen des Förderglossars finden Sie im Downloadbereich unter dem Menüpunkt Archiv.

Hinweis: Klicken Sie bitte für ausführlichere Informationen auf die einzelnen Schlagwörter.

Strukturfördernde Maßnahmen

Die Aufgabe des Programmes Soziale Stadt ist es, die Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf positiv zu verändern und zusätzliche stärkende Strukturen aufzubauen, um sozialräumlicher Benachteiligung entgegenzuwirken. Da die Fördermittel des Programms Soziale Stadt zeitlich befristete Projektmittel sind, muss am Ende des Projektes eine bleibende Struktur für das Quartier entstanden sein oder ein aktuelles Problem gelöst worden sein.

Die Projekte im Projektfonds sind grundsätzlich förderfähig, wenn Folgendes zutrifft:

  1. 1. Die Projekte dürfen gesetzlich vorgeschriebene Pflicht- bzw. Regelaufgaben der Verwaltung nicht übernehmen.
  2. Der Projektbedarf muss aus dem „Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzept“ (IHEK) abgeleitet werden, denn das IHEK ist der rote Faden für die Quartiersentwicklung und die Grundlage für eine schlüssige Projektauswahl.
  3. Das Projekt muss bedarfsgerecht, das Projektziel klar bestimmt und der Projekterfolg messbar sein sowie im Projektzeitraum realisiert werden können.
  4. Es soll grundsätzlich strukturell und nicht individuell gefördert werden. Dabei sind Projekte so zu gestalten, dass sie langfristig wirken. Bei der Projektentwicklung muss verbindlich beschrieben werden, was am Ende des Projektes für das Quartier geschaffen, bzw. was verändert sein soll. Perspektiven für notwendige Anschlussfinanzierungen oder den Übergang in ehrenamtliches Engagement sind verbindlich zu beschreiben.

Wenn sich das Projekt auf ein akutes, drängendes und vorübergehendes Problem im Quartier bezieht, das – u.a. mithilfe des Projektes – bis zum Ende der Projektlaufzeit gelöst sein dürfte, kann ausnahmsweise von den Punkten 2. und 4. abgewichen werden. Projekte, die sich vorrangig auf die individuelle Förderung konzentrieren, sind als „Brückenfinanzierung“ nur dann zulässig, wenn vorher eine Perspektive zur Weiterführung – unabhängig vom Programm Soziale Stadt – verbindlich zugesagt ist.

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